Aug 072016
 

DG-800-cockpitframe-trial1One minute you contemplate building yourself a nice big glider, next time you wake up you have a shed with a few big fish! So far it’s only a 5 meter ASK21 en a 4 meter DG800. Both in need of minor assembly. Since the DG800 is the smaller (and cheaper) one, I am going to try to get that one started first. The DG800 is a Rödel Modell kit, probably something that was made 10-15 years ago. (Haven’t been able to get details yet) However, the ”kit” is in pristine condition. The only giveaway of its age is the papertape holding various bits together.

DG 800 von Rödel
  • Spannweite: 4150 mm (mit Winglets 4400 mm)
  • Länge: 1790 mm
  • Gewicht: ca. 5700 g
  • Profil: E 207
  • Steuerung: Quer, Seite, Höhe, Störklappen, Einziehfahrwerk, Schleppkupplung erstanden.
Die Maschine fliegt an sich sehr gut. Ich bin sie einmal in den Alpen am Hang geflogen und hatte viel Spaß!
Leider habe ich sie bei diesem Erstflug fast verschrottet.
Das Problem ist, dass die DG, wenn du schon sehr langsam bist (z.B. Landeanflug) und dann die Störklappen voll ausfährst, schlagartig abreißt. Ich habe meinen Absturz zufällig auf Video aufgezeichnet und ihn x-mal angesehen. Kollegen von mir haben alle bestätigt, dass die Maschine nicht zu langsam war. Da scheint es wirklich ein kleines Problem zu geben, da der Abriss exakt mit dem Ausfahren der Klappen kommt.
Sobald die Klappen drin sind besteht keinerlei Gefahr und man kann die DG herrlich langsam fliegen.
Auch wenn sie es nicht zugeben, ich glaube das Problem ist bei Rödel bekannt, da ich nach dem Absturz von Rödel folgenden Rat bekam:
“Die Klappen nur halb ausfahren und gut Tiefenruder beimischen”
Kurzum wenn du die Störklappen voll ausfährst mußt du immer auf deine Geschwindigkeit achten.

Die Serie E-205/207/209 hat bei den typischen Modellflug-Re-Zahlen starke laminare Ablöseblasen bei mittleren Geschwindigkeiten, d.h. deutlichen Zusatzwiderstand beim beschleunigten Gleiten.

Die Ablöseblase kann man sichtbar machen, wenn man an einem ruhigen kühlen Abend, bei dem Tau entsteht, einen Flug mit gleichmäßiger Geschwindigkeit macht; man sieht dann nach der Landung einen “Tau-Streifen” auf dem ansosnten trockenen Flügel. Das ist das sog. “Totwasser-Gebiet” der Ablöseblase, in dem sich der Tau am Flügel absetzen kann, obwohl der Flügel eigentlich umströmt ist.

Warum erzähle ich das? Weil es sich gerade beim E-205/207 lohnen wird zu versuchen, die Ablöseblase mit einem Turbulator zu zerstören. Es genügt ein gerader Tape-Streifen (Zierstreifen aus dem Autozubehör), 2 mm breit, 2-3 Lagen übereinander, bei ca. 25 – 30 % der Profiltiefe (kurz vor dem “höchsten Punkt” der Profiloberseite). Der Leistungsgewinn kann spürbar sein, erst recht die (gerade bei Vorbildgetreuen zu beobachtende) Verbesserung des Überziehverhaltens.

Wenn man das Ablöseblasen-Problem löst, sind die Profile E-205/207 gar nicht schlecht; sie haben recht ordentliche Allround-Leistungen.
hab folgendes gefunden:
Das Profil ist für den gleichen Einsatzzweck gedacht wie das E 205, jedoch sollte wegen seiner größeren Dicke die Re-Zahl sicher über 100000 liegen. Das bedeutet Flügeltiefen möglichst über 240 mm. Das E 205 wurde für RC-Segelflugmodelle berechnet, die sowohl langsam in der Thermik kreisen sollen als auch schnell fliegen müssen, ohne daß die Sinkgeschwindigkeit zu groß wird. Es war daher bei seinem Erscheinen ausgezeichnet für die Klasse F3B geeignet. Inzwischen gibt es leistungsfähigere Profile. Auch für den Hangflug ist das Profil gut geeignet, da es bis hinunter zu ca = 0,1 recht niedrigen Widerstand aufweist. Die Polaren wurden im Stuttgarter Windkanal gemessen. Zum Vergleich wurden die theoretischen Polaren mittels des Eppler-Programms errechnet. Weiterhin sind die Ergebnisse der Messungen im Delfter Windkanal und die der Messungen in Princeton von zwei von verschiedenen Erbauern hergestellten Meßmodellen aufgeführt. Die theoretischen Polaren für den Einsatzbereich von HLG im Re-Zahlbereich von 50000 bis 300000 wurden mittels des Winprof-Programms errechnet.

Entwurf: Prof. Eppler
Quelle: MTB 1 und MTB 1/2; Model Builder 5/1982; Soartech Nr. 8 “Airfoils at Low Speeds”; H. Eder “Mehr Leistung mit dem Hand-Launch-Glider”, Verlag für Technik und Handwerk GmbH, Baden-Baden 1996, S. 106.

Clear enough: It’s good enough for a Flatlander!

Anyway, since a challenge is only a challenge if you create on, I decided to try and make a 2016 scale canopy. The original blow-molded plastic afair will be kept for nostalgic reasons). First I wanted to see if my idea sort of works. (My idea: likely something I read somewhere on ye interweb. )

DG-800-cockpitframe-prep1I want to create a well fitting carbon frame. Easiest way to make it well fitting, is to build it on the existing fuse. I stuffed some foam in the inside, and some foam on the outside to create a channel in which to stuff the carbon/epoxy/microballoons. Since it is a trial, it does not yet have to be perfect.

First impressions are: This works! Now I need to order some fresh epoxy, and do it for real. This time I will try to make the frame an even thickness, and offset it a bit to the inside, leaving enough space for the hood.

 

 Posted by at 5:31 pm

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